Fluchtursachen – Migration- Seenotrettung – Wasser

Träume / Trauma / Hoffnung – Diese Überschrift trifft ganz besonders auf vier unserer Ausstellungen zu, die wir bei einer Führung vorstellen und näher beleuchten. Anschließend gibt es Raum und Zeit für eine gemeinsame Diskussion und für vertiefende Gespräche mit den Aussteller*innen.

Fawad Durrani ist aus seinem Heimatland Afghanistan geflohen und arbeitet jetzt als Wissenschaftler bei Greenpeace Deutschland zu dem Zusammenhang von Klimawandel, Vertreibung und gewalttätigen Konflikten.

Die Fotografin Bente Stachowske berichtet von ihrem Einsatz an Bord des Seenotrettungsschiffes „Sea Eye“ auf dem Mittelmeer. Ihre Bilder zeigen die Helfer*innen an Bord und die Menschen, die sich auf die gefährliche Flucht über das Meer machen.

Watch The Med – Alarm Phone, ein selbstorganisiertes transnationales Projekt, berichtet von seiner Arbeit als Notruftelefon für Geflüchtete und stellt Protokolle von gescheiterten und geglückten Seenotrettungen vor.

„Bei der Entstehung der Welt waren die Kontinente nicht getrennt, sondern durch den Atlas verbunden.“ Die Künstlerin Sarah Hildebrand folgt in ihrem Projekt „Wasser“ mit Fotografie und Text den Spuren von Menschen, die Grenzen überschreiten, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Hoffnungen, die an Küsten Europa zerschellen und im Wasser untergehen.

  • Samstag, 1. Juni 2019, 16 Uhr