Klimawandel und Migration

Flucht und Vertreibung in Folge von Klimaveränderungen

Fotografie

Klimabedingte Naturkatastrophen sind weltweit die Hauptursache für Migration: Dürren, Stürme oder Überflutungen vertreiben pro Jahr rund 25 Millionen Menschen – dreimal so viele wie Krieg und Gewalt. Wetterextreme, die durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas zunehmen, zwingen vor allem die Bewohner_innen der ärmsten Länder, ihre Heimat zu verlassen. Diejenigen also, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen. Durch fehlende Unterstützung und Perspektiven machen sich Klimavertriebene auf den gefährlichen Fluchtwegen in andere Länder. Vertriebenen im eigenen Land werden so Menschen auf der Flucht. Klimaschutz bedeutet also auch Schutz vor Vertreibung.

Die Austellung des Greenpeace-Experten Fawad Durrani zeigt in sechs Länderbeispielen die Zusammenhänge aus Wetterextremen und Fluchtbewegungen auf.

Zur Ausstellung gibt es am 1.6. um 16 Uhr eine Führung und Gesprächsrunde.